Reise nach Polen (5.-10.2.2019)

Gemeinsam mit den Franziskanern erkunden wir Polen auf den Spuren von hl. Johannes Paul II. Es ist eine Pilgerfahrt zu den Orten seines Wirkens. Außerdem besuchen wir wichtige Orte in und um Krakau herum.

Alter: 16 – 35 Jahre

Termin: 5. – 10 Februar 2019

Anmeldung und Info: P. Darius Lebok OFM, darius.lebok@gmail.com

Vorläufiges Programm (Änderungen vorbehalten)

1. Tag, Dienstag, 5.2. Kloster Maria Enzersdorf – Krakau
Abfahrt vom Franziskanerkloster Maria Enzersdorf nach Krakau. Ankunft in Krakau im Laufe des Nachmittages oder am frühen Abend (je nach Abfahrtszeit). Zimmerbezug. Nächtigung im Hotel Wyspianski in Krakau.

2. Tag, Mittwoch. 6.2. Stadtbesichtigung Krakau, Wirkungsstätten des Papstes
09.00 Uhr Treffen mit Ihrer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung und Beginn der ausführlichen Stadtbesichtigung Krakau´s, das heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Auf dem Programm könnten u.a. folgende Besichtigungspunkte stehen: der Wawel mit Schloss und Kathedrale, die Karol Wojtyla als Bischof von Krakau betreut hatte, die Franziskanerkirche, in deren Kreuzgang sich die Galerie der Bischöfe von Krakau befindet, der Erzbischofpalast, wo Karol Wojtyla als Bischof von Krakau von 1964 bis 1978 bis zu seiner Papstwahl lebte und wo er immer während seiner Papstreisen logierte, die Marienkirche mit dem berühmtesten und schönsten Altar von Veit Stoß, die St. Florianskirche – die erste Kirche in Krakau, in der Karol Wojtyla von 1949 bis 1951 als Vikar tätig war und das Collegium Maius der Jagiellonenuniversität, wo Karol Wojtyla Polonistik studiert hat und ihm als Papst der Titel „doctor honoris causa“ der Universität verliehen wurde. Weitere Besichtigungen wie Besuch des Jüdischen Viertels mit einer Synagoge im Anschluss oder an einem der anderen Tage in Krakau. Nächtigung wieder im Hotel Wyspianski.

3. Tag, Donnerstag, 7.2. Krakau – Niegowic – Wieliczka – Nowa Huta – Krakau
Heute führt Sie Ihre Reise in das 45 km südöstlich von Krakau gelegene Niegowic, wo Sie die Pfarrkirche – die erste Dienststelle des Papstes nach seiner Priesterweihe – besuchen. Danach fahren Sie nach Wieliczka und besichtigen das Salzbergwerk, welches sich 130 m unter der Erdoberfläche befindet. Sie sehen einige unterirdische Kapellen, darunter die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende große Kapelle der Hl. Kunigunde in Salz gemeißelt. Im Anschluss daran besuchen Sie Nowa Huta, einst als sozialistische Industriestadt gebaut, heute ein Stadtviertel von Krakau. Nowa Huta ist berühmt wegen der berühmten Kirche “ARCHE”, für deren Bau Karol Wojtyla als Bischof von Krakau mit den kommunistischen Behörden jahrelang „gekämpft“ hatte. Die Kirche ist modern, hat die Form einer Arche und wurde seinerzeit von den Gläubigen mit internationaler finanzieller Unterstützung selbst gebaut. Rückfahrt nach Krakau und Nächtigung wiederum im Hotel Wyspianski.

4. Tag, Freitag, 8.2. Krakau – Auschwitz-Birkenau – Tschenstochau – Krakau
Am heutigen Tag steht zuerst ein Besuch von Auschwitz – weltweites Symbol für den Völkermord – auf dem Programm. Das Museum Auschwitz/Birkenau befindet sich ebenso auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. In der Todeszelle wurde u.a. der hl. Maximilian Kolbe zum Hungertod verurteilt. Das ehemalige KZ-Lager Auschwitz/Birkenau hat Johannes Paul II. bei seiner ersten Papstreise besucht. Danach Weiterfahrt nach Tschenstochau. In Tschenstochau besichtigen Sie das Paulinerkloster mit der berühmten „Schwarzen Madonna”, die Schatzkammer und das Museum und im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, die Heilige Messe zu feiern. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Krakau, Nächtigung wiederum im Hotel Wyspianski.

Anmerkung zum Programm:
Bei der Besichtigung des Museums Auschwitz-Birkenau werden Sie sowohl Auschwitz I (Stammlager) als auch Auschwitz II (Birkenau) sehen.

5. Tag, Samstag, 9.2. Krakau – Sanktuarium Lagiewniki – Tyniec – Krakau
Heute besuchen Sie das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Lagiewniki, 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Sie besichtigen die Klosterkapelle mit den Reliquien der hl. Schwester Faustyna und erhalten einen Vortrag in deutscher Sprache über das außergewöhnliche Leben dieser Heiligen, über ihre Visionen und Begegnungen mit Jesus Christus. Danach besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einer heiligen Messe. Das großartige Sanktuarium wurde von Papst Johannes II. während seines letzten Besuches in Krakau eingeweiht. Nicht weit von hier entfernt hat Karol Wojtyla als einfacher Arbeiter im Betrieb “Solway” gearbeitet.

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit an einer Vesper in der Benediktinerabtei in Tyniec, 12 km von Krakau entfernt, teilzunehmen. Diese Vesper hat der Papst während seiner letzten Polenreise besucht. Die Geschichte dieser Abtei blickt auf das 11. Jahrhundert zurück. Sie unternehmen einen Spaziergang im Kreuzgang des Klosters. Auf der Rückfahrt nach Krakau besichtigen Sie noch die Salesianerkirche, wo Karol Wojtyla zum Priester geweiht wurde und danach das Haus in der Tyniecka Strasse, wo er während des Krieges gelebt hat. Danach Rückfahrt zum Hotel, Nächtigung wiederum im Hotel Wyspianski.

6. Tag, Sonntag, 10.2. Krakau – Kalwaria Zebrzydowska – Wadowice – Maria Enzersdorf
Am heutigen Tag steht zuerst ein Ausflug in das 40 km entfernte Kalwaria Zebrzydowska im Südwesten Krakaus auf dem Programm. Sehr gerne wird Kalwaria Zebrzydowska als das polnische Jerusalem bezeichnet. 42 Kapellen sowie das Franziskanerkloster und die Basilika prägen dieses Gelände und erinnern an Bauten in Jerusalem. Der architektonische Baukomplex, sehr malerisch in die schöne und hügelige Landschaft gesetzt, wurde samt ihn umgebende Natur in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Bis heute sind die Wegandachten nach dem Vorbild der Jerusalemer Feierlichkeiten die Hauptform der Passionsfrömmigkeit in Kalwaria. An 28 Stationen der Leiden Christi werden in dem Waldgelände Gebete gesprochen, Lesungen gehalten und Lieder gesungen. Insbesondere in der Karwoche und am Himmelfahrtstag wird der Kreuzweg von Kalwaria Zebrzydowska gegangen. Eine Besonderheit daran ist, dass die Wegandachten von Laien geleitet und durchgeführt werden. Johannes Paul II., der schon als kleiner Junge mit seinem Vater zu Pilgerfahrten hierher kam und persönlich eng mit dem Ort verbunden war, hatte diese Besonderheit bei seinem ersten Polenbesuch als Papst mit folgenden Worten gelobt: ” Ich habe immer diese traditionsreichen Gebete, die auf den Wegen von Kalwaria von den weltlichen Führern und ihrer Gesellschaft gesprochen wurden, bewundert. Ich dachte, es ist ein besonderes Vorbild des Apostolats der weltlichen Menschen”. Danach geht die heutige Fahrt weiter ins 10 km entfernte Wadowice, der Geburtsstadt unseres verstorbenen Papstes. Im Herzen der Stadt in der ul. Koscielna (Kirchgasse) wurde 1920 Karol Wojtyla geboren und lebte hier bis 1938. Hier haben Sie freie Zeit, um entweder seine Elternwohnung (heute ein Museum), in dem u.a. Fotos, handschriftlich verfasste Texte, Urkunden, Zeugnisse, sowie persönliche Gegenstände aus dem Leben des polnischen Papstes ausgestellt sind, zu besichtigen und/oder die neben der Elternwohnung befindliche Pfarrkirche, in der Karol Wojtyla getauft wurde. In den zahlreichen Konditoreien Wadowice´s gehören Kremowski Papieskie (Päpstliche Cremeschnitten), die der Papst in seiner Jugend besonders gerne gegessen hat, zum ständigen Sortiment. Im Anschluss an den Besuch Wadowices Heimfahrt nach Maria Enzersdorf und Ende dieser ganz bestimmt traumhaft schönen Reise.

PREIS: 320 – 470 Euro p.P. im Doppel- oder Dreibettzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 120 Euro

Folgende Leistungen sind in diesem Preis inkludiert:
Busfahrt Franziskanerkloster Maria Enzersdorf – Krakau und zurück im komfortablen und modernen Reisebus
5 Nächtigungen im Hotel Wyspianski (Kategorie 3 Sterne) in sehr guter Lage in Krakau
Verpflegungsbasis: Frühstück
Sämtliche Busfahrten laut Reiseprogramm
Ganztägige lokale deutschsprachige Führung in Krakau ohne Eintritte
Lokale deutschsprachige Führung und Eintritt im Salzbergwerk Wieliczka
Lokale deutschsprachige Führung und Eintritt im Museum Auschwitz-Birkenau
Lokale deutschsprachige Führung und Eintritt in Tschenstochau/Paulinerkloster