Das Wunder von Hiroshima

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Nagasaki während der Explosion der Atombombe

Am 6. August 1945 warfen die Vereinigten Staaten eine Atombombe auf Hiroshima, am 9. August wurde Nagasaki zerstört. Dieser Angriff kostete an diesen Tagen ca. 120 Tausend Menschen das Leben. Schätzungsweise 130 Tausend Menschen starben an verschiedenen Folgen dieser Angriffe.

Nahe des Zentrums der Detonation der Bombe in Hiroshima befanden sich vier Jesuiten. Sie aßen gerade das Frühstück, als die Welt in ihren Grundfesten erschüttert wurde. An diesem Tag wurden in Hiroshima ca. 90 % der Gebäude zerstört. Pater Hubert Cieslik erinnerte sich später, dass er eigentlich nur oberflächliche Verletzungen erlitten hat.

Trotz der Explosion und der Nähe zu der Zone des Todes, erlitt keiner der vier Jesuiten ernstere Verletzungen. Dr. Stephen Rienhart vom Department of Defense sagte, dass das Haus der Jesuiten eigentlich völlig zerstört sein müsste. Es sei unmöglich gewesen in dieser Gegend zu überleben.

Die Jesuiten wurden insgesamt mehr als 200 Mal von verschiedenen Ärzten untersucht. Von der Strahlungskrankheit haben sie keine Spuren gefunden. Im Jahre 1976 hat Hubert Schiffer beim Eucharistischen Kongress in Philadelphia ein Zeugnis über diesen Tag gegeben. Damals lebten noch alle vier Patres: Hugo Lassalle (gestorben im Alter von 92 Jahren), Hubert Schiffer, Wilhelm Kleinsorge und Hubert Cieslik. Bis zu ihrem Tod waren die Jesuiten davon überzeugt, dass ihr Überleben einem Wunder zu verdanken ist.

Quelle: CNA

Bild: Wikimedia Commons

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